Über mich...
Hey, ich heiße Saskia, bin 32 Jahre alt und komme aus Hänigsen. Geboren bin ich in Hannover. Heute bin ich zweifache Mama und glücklich verheiratet.
Seit ich denken kann, habe ich mit Pferden zu tun – sie waren schon immer meine größte Liebe und Leidenschaft. Schon früh faszinierte mich die Arbeit der Natural-Horsemanship-Trainer. Je älter ich wurde, desto wissbegieriger wurde ich zu diesem Thema. Ich las viel und schaute mir etliche Videos an – alles, was man irgendwo darüber finden konnte. Dank der sozialen Netzwerke war das eine ganze Menge.
Ich hatte klassischen Reitunterricht, Reitbeteiligungen, ging auf Turniere und bildete schon früh immer wieder Pferde aus und ritt sie an. Doch irgendwann merkte ich, dass es da noch mehr geben musste. Ich wollte mehr fühlen, mehr verstehen – ich wollte meine eigene Reise antreten.
Ich fing an, Freunden bei der Arbeit mit ihren Pferden zuzusehen und auf Anfrage gemeinsam mit ihnen zu lernen. Nebenbei bildete ich meine Stute mit unendlich viel Liebe, Geduld und Freude aus – von der Freiarbeit bis hin zu einem völlig verlässlichen Partner.
Doch ich wollte noch mehr über die Evolution der Pferde lernen. Ich wollte wissen: Was ist wichtig für sie?
Welchen Umgang pflegen sie untereinander? Was konnte ich tun, um ein Teil ihrer Herde zu werden? Was passiert eigentlich in einem Herdenverband und wie kommunizieren sie miteinander?
Ich war fest entschlossen: Ich wollte in ihre Welt eintauchen und ihre Sprache lernen. Ich wollte Veränderung – mein altes Wissen über Bord werfen und dieses Mal von ihnen selbst lernen. So begann meine eigentliche Reise – und vielleicht auch die größte Reise zu mir selbst.
Ich nahm an vielen Seminaren teil, begann ein Natural-Horsemanship-Studium mit theoretischer und praktischer Prüfung, lernte von Trainern und begann, ganz anders zu- und hinzuhören.
Vor allem aber lernte ich von meiner eigenen Stute. Sie ist auf meiner Reise meine größte Lehrmeisterin gewesen – und wird es immer sein. Sie zeigte mir all das, was ich brauchte, um zu verstehen, was ich verstehen musste, um den domestizierten Pferden in dieser Welt der Menschen eine Stimme zu geben.
Denn viel häufiger sind es die Menschen und der alltägliche Stress in uns, die das Problem darstellen – weniger die Pferde.
Ich lernte Ruhe, Achtsamkeit und Stille sowie ein Gefühl für Druckverständnis, Equipment, Stimme, Körper, Körperhaltung und Geist. Ich lernte, genau hinzuhören und auch auf meine innere Stimme zu achten.
Heute arbeite ich als Natural-Horsemanship-Trainerin und gebe jeden Tag mein Bestes, um den Pferden eine Stimme zu geben – und euch als Team wieder zusammenzuführen.
Denn nur gemeinsam, auf Augenhöhe, kann man alles schaffen.






